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28.01.2012

Angst.

Ich sah mich um.
Hinter mir lag nurnoch Finsternis,und als ich mich umdrehte...
Finsternis.
Ich lief los,ohne Halt,ohne Sinn,ohne Antrieb.
~Wer fragt warum ist dumm...~
Meine Tränen liefen über meine Wangen,die dem salzigen Wasser glühend heiß entgegenfieberten.
Ich schüttelte den Kopf,die Tränen fielen von meinem Gesicht ab.
Ich lief immer weiter in die dunkeln Wald.
~Sie hat es ja selbst gesagt...~
Ich schrie,aber kein Laut entfuhr meiner Kehle,ich war verzweifelt.
'Wieso?',hauchte ich,aber hören tat ich nichts.
WER FRAGT IST DUMM!
Die Stimmte schallte dröhnend durch meinen Kopf,als hätte jemand eine Stimmenwelle ausgelöst.
Ein kalter Wind umwaberte mich,und ich kämpfte nicht mit ihm,sondern rannte weiter,die Arme schützend vor mein Gesicht gelegt.
~Wenn ich sterben könnt,wenn ich sterben könnt'...~
Ich will das nicht mehr!
Ich hörte eine Alarmsirene,wie ein Krankenwagen,der an mir vorbeifährt.
Ich hörte Schreie,Keuchen und Wehklagen.
Ich brach zusammen.
Und die Nacht war blutverschmiert.

Bewunderung.

Ich saß neben ihr,und die Töne,Schreie und Rufe die durch die Turnhalle schallten,schienen so weit entfernt.
Ich sah ihr tief in die Augen. Sie saß dort,ein Kühlkissen auf ihrem wahrscheinlich verstauchtem Bein,und ich lächelte den anderen Spielern zu.
Ich war paralysiert,und als ihre Tränen stumm von ihrem Gesicht fielen,fragte ich sie nocheinmal,ob sie in Ordnung sei.
Sie nickte nur,und redete auf mich ein. Aber seltsamerweise,schien nur ihr Mund sich zu bewegen,und ich sah immernoch dieses Lächeln,was nicht bitter oder schmerzverzerrt war,sondern tapfer und stolz.
Von diesem Moment an, verehrte ich sie.