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31.10.2011

Sie hatte sich diesen Platz doch so hart erkämpft.

Ihr Kopf tut weh,
Tränen fielen jenen Nächten,
in der sie unterdrückt wurde,
und immer wenn sie um ihren Platz kämpft,
wird sie verletzt,
weil sie ihn nicht verdient,
sie hat und wird nie,
diesen Platz verdienen,
denn er gehört jetzt nicht mehr ihr,
Nyu hat sich ihn einfach genommen,
und ihr wehgetan,
Lucy,die ihren Platz so hart verteidigt hatte,
hatte ihn verloren,
einfach so,
weil sie aufgehört hatte zu Lügen,
zu hoffen,
auf das,
was niemals geschehen wird.
Da kam Nyu,
hat sich den Platz genommen,
hat mit ihrem Lächeln,
die Menschen begeistert.
Und Lucy?
Was sollte sie schon tun?
Die Menschen liebten Nyu,mit ihrem prositiven Charm,
kindlichen Lächeln und fröhlichem Kichern.
Aber wer war Lucy schon?
Sie war trüb,kalt und ernst,
so hassten die Menschen sie.
Doch die Menschen waren dumm,
sie verstanden nicht,
warum Lucy weinte,
jede Nacht,
denn dieser Schmerz war nicht zu heilen,
und die Wunde genausowenig.
Es gab keine Hoffnung,
tiefe Trauer,
kalte Schatten,
sie wollte nurnoch weinen,
wie sie es immer tat,
weglaufen,
feige wie sie war,
würde sie verkümmern,
alleine,
mit Tränen,
sich von alles dem abwenden,
was ihr wichtig war.


Ihr Lächeln,während sie von einer mütterlichen Umarmung träumen.

Ich war allein,allein geboren,gerade allein,für immer allein,werde allein sterben.
Es fühlte sich immer so an,wird sich immer so anfühlen,und nichts wird daran etwas ändern.
Meine Tränen vergieße ich gründsätzlich allein,lächeln tue ich nur für andere.
Aber in der riesigen Menschenmenge fühle ich mich allein.
Und immer wenn dort andere Menschen sind,die nicht sind wie ich,
habe ich das Verlangen zu rennen,
irgendwohin,
zu einem Ort,ohne Menschen,
wo ich meine Tränen vergießen kann.
Allein,Im Schatten der Dunkelheit.
Niemand versteht mich,niemand wird verstehen,
niemals,
was mit mir geschehen ist,
warum ich so geworden bin,
sie werden es immer daran ablegen es länge an meinem Alter,
doch dann,
sobald sie erkennen,
das es nicht daran liegt,
sondern an dem,
was mir immer gefehlt hat.
Jemand,der mit mir spricht,er muss mich nicht mal verstehen,er muss einfach neben mir sein,
mich umarmen,wenn ich weine.
Mich anlächeln,wenn ich lache.
Mich zum Lachen bringen,wenn ich den Kopf hängen lasse.
Aber sojemand,
war nie da für mich,
und wird auch nie.
Und immer wenn ich zu unserer Göttin bete,
habe ich immer noch den einen Wunsch,
das jemand kommt,
der mich beschützt,
und für mich da ist,
derjenige,
der für mich bestimmt ist.
Aber sobald sie einsehen,
das es nicht so ist,wie sie denken,
werde ich mich abwenden,
von dieser verdorbener Welt,
ich werde dorthin gehen,
wo Menschen wie ich hingehören,
in die Hölle.

Aber dennoch,ist es ja so wahnsinnig amüsant.

Ihre Haut war weich und blass.
Sie riss den Mund auf,sie versuchte zu schreien,doch ihrer Kehle entrann kein Laut.
Sie wusste,solaut sie schreien würde,würde es so oder so zu spät sein,
und alle würden denken,
sie wäre schwach.
 >Schwach! Schwach!<,hallte es in ihren Ohren.
Nein,sie würde nicht schreien,wenn keiner kommt,würde sie niemanden um Hilfe bitten.
Und wisst ihr was?
Niemand war gekommen.
Sie war verdorrt,wie eine Blume ohne Wasser,
eine Blume der Nacht,
die in der Dunkelheit weint.
Es tat so weh,Es tat so weh.
Ihre stummen Schreie, vom Wind verweht,niemals erwiedert, würde sie dem alles ein Ende setzen,
sie sah keinen anderen Weg,sie würde von hier verschwinden,und es würde ihr eigenes Werk sein.
Sie grinste.
Tränen fielen auf den Boden.
Tränen-Regen des Jammers.

29.10.2011

Fight&Sarifice - Hopeless

Leicht öffnete ich die Augen,meine Lider waren schwer durch mangelnden Schlaf.
Die Fesseln waren kalt und schmerzhaft eng.
Noch frisches Blut klebe an dem silber flimmernden Boden.
Ich keuchte auf,geschwächt von nächtelangen Weinen,und hob den Kopf,mein langes braunes Haar fiel mir ins Gesicht.
Kaum drei Meter vor mir,saßen sie,beobachteten mich.
Provoziert bleckte die Zähne und gab ein klägliches Knurren von mir.
Ich zog an den Fesseln und die Vektoren schmetterten gegen das Panzerglas.
Ich schrie vor Schmerz auf und gab die Hoffnung auf.
Ich muss hier raus.
Ich ließ meine Vektoren schmerzverzerrt an den Ketten zerren.
"Es ist sinnlos,das solltest du langsam wissen.", er lachte kalt.
Ich bleckte die Zähne,hielt mich davon ab,ihn anzusehen.
Ich wusste das er grinste,und er stellte mir die Schale Wasser und das Stück Brot hin.
Die Ketten lösten sich,als er sich an das andere Ende des Raumes gestellt hatte.
Ich lag gefühlte  drei Stunden dort am Boden.
Als langsam mein Bewusstsein und meine Kräfte wiederkehrten,öffnete ich die Augen.
Schmerz durchzuckte meinen ganzen Körper als versuchte,aufzustehen.
Der Mann saß immernoch am genau dem selben Fleck, bemühte sich nicht zu bewegen,SIE dachten,es würde mich weniger provozieren.
Womit SIE mehr oder weniger auch recht hatten.
Er beobachtete mich.
Er war außer Reichweite meiner Vektoren.
Zumindest DACHTE er das.
Ich scheifte mich stocked zum Essen und fing an daran zu laben.
Ich beobachtete ihn,währed ich das Brot zaghaft zerkaute.
Das Blut tropfte leicht von meinem Körper ab.

Sie nannten mich Nummer neunzehn und ich hatte mitgehört,das sie uns Diclonius nannten,UNS,die,die Arme haben,SIE nennen sie Vektoren.
Ich wurde hier geboren,und habe seitdem noch nie meinen Raum verlassen,oder eher; Gefängnis.
Sie schießen immerwieder mit Kugeln auf mich,und immer wieder sitzt jemand dort,hinter der Glasscheibe und schaut mich an.


Aber ich werde fliehen.Ich hatte alles geplant,etliche Male durchdacht.
Das Brot war aufgegessen,das Wasser ausgetrunken.
Der Mann stand auf-Ich bleckte bedrohlich die Zähne und fauchte.
"Zurück,Neunzehn"
Ich knurrte und krümmte Angriffsbereit den Rücken.
Die Vektoren flatterten.
"Zurück!"
Ich fauchte,ließ meine Vektoren auf ihn los-
ein Schuss traf mich in die Schulter.
Ich schrie auf und wurde durch die Wucht nach hinten geschleudert.
Er nahm die Schüssel und ging recht langsam zur Tür,am hintersten Teil der Zelle.
Sie öffnete sich-
Für einen Moment nahm ich alles an Kräften zusammen was ging und lief los.
Die Vektoren flogen auf ihn zu,sein Kopf flog zur Seite.
Ein Schrei entkam der Kammer hinter der Glasscheibe,die blutverschmiert war.
Aber ich musste mich jetzt um anderes kümmern.
Ich stritt durch die Tür und blickte den Gang entlang.
Nummer 43.
Ich muss sie retten.
Nicht mehr lange,Kleine.
Ein blutberauschtes Lächeln breitete sich auf meinem Gesicht aus,ich nahm den Kopf des Wärters und machte mich auf.