Leicht öffnete ich die Augen,meine Lider waren schwer durch mangelnden Schlaf.
Die Fesseln waren kalt und schmerzhaft eng.
Noch frisches Blut klebe an dem silber flimmernden Boden.
Ich keuchte auf,geschwächt von nächtelangen Weinen,und hob den Kopf,mein langes braunes Haar fiel mir ins Gesicht.
Kaum drei Meter vor mir,saßen sie,beobachteten mich.
Provoziert bleckte die Zähne und gab ein klägliches Knurren von mir.
Ich zog an den Fesseln und die Vektoren schmetterten gegen das Panzerglas.
Ich schrie vor Schmerz auf und gab die Hoffnung auf.
Ich muss hier raus.
Ich ließ meine Vektoren schmerzverzerrt an den Ketten zerren.
"Es ist sinnlos,das solltest du langsam wissen.", er lachte kalt.
Ich bleckte die Zähne,hielt mich davon ab,ihn anzusehen.
Ich wusste das er grinste,und er stellte mir die Schale Wasser und das Stück Brot hin.
Die Ketten lösten sich,als er sich an das andere Ende des Raumes gestellt hatte.
Ich lag gefühlte drei Stunden dort am Boden.
Als langsam mein Bewusstsein und meine Kräfte wiederkehrten,öffnete ich die Augen.
Schmerz durchzuckte meinen ganzen Körper als versuchte,aufzustehen.
Der Mann saß immernoch am genau dem selben Fleck, bemühte sich nicht zu bewegen,SIE dachten,es würde mich weniger provozieren.
Womit SIE mehr oder weniger auch recht hatten.
Er beobachtete mich.
Er war außer Reichweite meiner Vektoren.
Zumindest DACHTE er das.
Ich scheifte mich stocked zum Essen und fing an daran zu laben.
Ich beobachtete ihn,währed ich das Brot zaghaft zerkaute.
Das Blut tropfte leicht von meinem Körper ab.
Sie nannten mich Nummer neunzehn und ich hatte mitgehört,das sie uns Diclonius nannten,UNS,die,die Arme haben,SIE nennen sie Vektoren.
Ich wurde hier geboren,und habe seitdem noch nie meinen Raum verlassen,oder eher; Gefängnis.
Sie schießen immerwieder mit Kugeln auf mich,und immer wieder sitzt jemand dort,hinter der Glasscheibe und schaut mich an.
Aber ich werde fliehen.Ich hatte alles geplant,etliche Male durchdacht.
Das Brot war aufgegessen,das Wasser ausgetrunken.
Der Mann stand auf-Ich bleckte bedrohlich die Zähne und fauchte.
"Zurück,Neunzehn"
Ich knurrte und krümmte Angriffsbereit den Rücken.
Die Vektoren flatterten.
"Zurück!"
Ich fauchte,ließ meine Vektoren auf ihn los-
ein Schuss traf mich in die Schulter.
Ich schrie auf und wurde durch die Wucht nach hinten geschleudert.
Er nahm die Schüssel und ging recht langsam zur Tür,am hintersten Teil der Zelle.
Sie öffnete sich-
Für einen Moment nahm ich alles an Kräften zusammen was ging und lief los.
Die Vektoren flogen auf ihn zu,sein Kopf flog zur Seite.
Ein Schrei entkam der Kammer hinter der Glasscheibe,die blutverschmiert war.
Aber ich musste mich jetzt um anderes kümmern.
Ich stritt durch die Tür und blickte den Gang entlang.
Nummer 43.
Ich muss sie retten.
Nicht mehr lange,Kleine.
Ein blutberauschtes Lächeln breitete sich auf meinem Gesicht aus,ich nahm den Kopf des Wärters und machte mich auf.
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