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23.02.2012

Einsamkeit

Ich umarmte meine Beine.
Es war kalt,eiskalt.
Aber nicht der Raum oder die Wohnung,sondern mein Herz und meine Körpertemperatur.
Gefroren aus dem eisigen Wind des Alleinseins und der Sehnsucht.
Sehnsucht nach jemandem.
Irgendwem.
Jemand der still ist,wenn ich weine,und mich umarmt.
Doch ich weine alleine...in der frostigen Brise des Alleinseins steh ich allein.
Mit Tränen in den Augen,mich selbst umarmend,steh ich dort.
Für immer...
Ich frage mich ob er kommt.
Wann er kommt.
Wenn ich es verdient habe zu leben,wieso gibt mir die Göttin kein erbarmen,und schickt mir den Engel,
den ich so lange suche.
Wieso nicht...
Ich will nicht mehr alleine im Sturm warten...
Ich will nicht mehr meinen weißen Atem in der Kälte sehen.
Ich will nicht mehr verkümmern.
Ich will nicht meine heißen Tränen in den dunklen Zeiten zählen.
Meinetwegen möge ich sterben,aber ich kann es nicht selbst tun,das habe ich eingesehen.

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