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10.02.2012

unerwiederte Liebe.

Ich sprach die Worte aus,ohne zu überlegen,ich wusste nicht,was sie ihm bedeuteten,oder auch nicht,und sprach aus,was in meinem Kopf vorging,ohne auch nur zu zögern:
"Ich hasse dich."
Ich sah wie sich seine Augen vor entsetzen weiteten,sich aber dann wieder kalt zusammenzogen.
Aber ich hatte sein blankes Entsetzen und seine Angst bereits gesehen.
Er zuckte zusammen,als die Gefühle aus seinen Augen verschwammen,und lachte nur.
Wieso hatte er so gezuckt?
War ich ihm nicht egal?
Ich hasste ihn,das stand fest. Ich mochte ihn vielleicht,eines Tages vielleicht,aber nun,jetzt,war er mir egal.
Wenn er morgen sterben würde,wäre es mir egal.
Wenn er morgen vor meiner Tür stehen würde,wäre es mir egal.
Wenn er das nächste Mal nicht zur Schule kommt,würde es mich sogar freuen.

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