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18.08.2012

Tränen

'Ich weiß es nicht!', keuchte er. Ich erschrak und schaute zu ihm.
'...Ich weiß es nicht...',keuchte er mit erstickter Stimme.
Seine Augen tränten,auch wenn er es zu verstecken versuchte.
Ich erstarrte. Mein Herz hörte auf zu schlagen und mir war übel.
'Du darfst gehen, wenn du möchtest...',sagte ich nur monoton. Ich war zutiefst besorgt um ihn.
Er stand auf und ich blickte einsam auf das Wasser.
Ich hörte seine Schritte ersterben und die Dunkelheit mitsamt meinen Gefühlen brach wie zersplitterndes Glas über mir zusammen.
Ich schrie und weinte, so laut wie ich es so lang nicht mehr getan hatte. Ich wusste nicht warum.
'Es ist ja nicht so das ich dich nicht mag...Ich mag dich wirklich, sehr.'
Der Schmerz durchzog mich wie ein Stromschlag. Ich wäre am liebsten ohnmächtig geworden.
Ich konnte doch nicht ohne ihn.
 Ich verstand die Welt nicht mehr. Wieso...Wieso?
Ich liebte ihn-so sehr das es wehtat.
Er war wie ein Igel, stachelig wenn man ihn zu streicheln versuchte, immer abweisend...
doch ganz tief drinnen ist er...liebenswert und verletzlich...?

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