Ich ziehe durch die Eiswüste,
eiskalte Gletscher weit und breit,
keine Menschenseele in Sicht,
und ich zittere und friere hier,
im meinem Schneekugelland,
Mein Blick gleitet,
wie so oft,
ratlos auf den weißen Schnee vor meinen Füßen,
Bis ich meine linke Hand erhebe,
und die roten Blütenblätter mit dem Wind entlasse,
mit müden,trüben Augen
verfolge ich ihren wirbelnden Flugweg,
so lange habe ich getrauert,
so viel Zeit habe ich verschwendet,
Eines Tages muss es doch vorbeigehen,
nicht wahr?
Ich weiß ganz genau,
dass meine Fußabdrücke triefen vor Blut.
Ichweiß das meine Tränen nicht mehr trocknen.
Ich darf nicht laufen,
doch um stehen zu bleiben,
fehlt es mir an Mut,
Und so wandere ich schluchzend weiter,
ich,
welche einst so eine starke Kämpferin war,
so ist auch diese Zeit vorbei.
Nun bin ich nurnoch ein verlorenes Etwas,
ich lebe und sterbe nicht,
ich warte nur und warte,
all diese Zeit,welche ich verschwende,
in der Hoffnung das es sich richtet,
wie sie sagten,
das sich alles richten wird,
doch die Erinnerungen sind wie einschlagende Peitschen,
die auf mich einschlagen,
ohne Erbarmen.
Wieso tatest du das nur?
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