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22.12.2014

Spiegel

Ich spüre es
aus seinen Ecken kriechen
das Verkrampfen meines Körpers,
die Trockenheit meiner Kehle -
mir so bekannt gewordene Kameraden
die mich nie im Stich gelassen
Meine Knie mein einziger Trost

Die Gedanken fressen mich auf;
Es steht mir nicht
Es geht nicht
Meine Freude nur gefälscht
Die Farben, sie stimmen nicht
Weder auf noch in mir
Wieder einmal behindert mich
mein Körper
Ich möchte nicht sein
nicht so sein
weder dies noch das andere,
lasst mich
frei


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